Eine Gruppe von verschiedenen Menschen, die angstfrei und gelassen in Kontakt miteinander sind, trotz ihrer Unterschiedlichkeit.

Angst vor großen Plätzen auflösen - Agoraphobie

Effektive Therapie durch Hypnose

Ein Mann steht ohnmächtig auf einem großen Platz. Alle Menschen um ihn herum bewegen sich ganz schnell. Er hat Angst vor großen Plätzen und möchte diese gerne loswerden. Mit Hypnose ist dies möglich.

Sie haben Angst aus dem Haus zu gehen? Angst davor große Plätze zu betreten? Angst Kaufhäuser zu betreten oder ins Kino zu gehen? Sie verreisen nicht mehr ins Ausland und machen aus Angst keine Fernreisen mehr?

Platzangst, ursprünglich die Angst vor großen weiten Plätzen, heißt auch Agoraphobie. Doch hinter Agoraphobie verbirgt sich mehr, als die Angst, große Plätze zu betreten. Menschen mit Agoraphobie haben Angst vor Plätzen, Angst vor Reisen, Angst vor weiten Reisen, Angst vor Menschenmengen, Angst davor ihren Schutzraum zu verlassen

Diese Angst kann dazu führen, dass die Betroffenen die Wohnung nicht mehr verlassen, einen bestimmten Raum nicht mehr verlassen, das Bett nicht mehr verlassen. Sie können nicht mehr einkaufen gehen oder nur das Nötigste außerhalb der Wohnung erledigen. 

Die ursprüngliche Angst generalisiert sich. Die Betroffenen vermeiden das Rausgehen. Wie immer bei Vermeidungsverhalten vergrößert sich dadurch die Angst nur noch mehr und generalisiert sich. Die Menschen haben Angst vor dem Ausgesetzt-Sein, vor allem außerhalb der gewöhnlichen Umgebung, ihrem sicheren Ort.

Agoraphobie kann mit und ohne Panikattacken auftreten.

Diese Menschen brauchen jemanden der zu ihrem sicheren Ort kommt und sie bei ihrem Wunsch nach Veränderung unterstützt.

Auf Wunsch besuchen wir Sie zu Hause und führen die Behandlung in Ihren vertrauten vier Wänden durch.

Symptome von Agoraphobie

Agoraphobie tritt oft in Menschenmengen, auf großen öffentlichen Plätzen, bei Fernreisen mit weiter Entfernung von zu Hause oder bei alleinigen Reisen auf. Eine Flucht erscheint meist nicht möglich und eine bekannte Person, die helfen könnte, ist nicht anwesend.

Symptome der Angst vor großen Plätzen sind häufig Atemnot, Engegefühl in der Brust oder Kehle, Hyperventilieren (zu tiefes Atmen), bis hin zum Kussmund und Blutdrucksteigerung. Als Folge davon können Kribbelgefühle in den Händen, im Gesicht und Muskelkrämpfe entstehen. Schweißausbrücke, Zittern, Schwindel, Übelkreis, Erbrechen sind ebenso möglich wie, Herzrasen, Herzstolpern, gelegentlich auch Herzschmerzen. Die Angst kann sich in Panik verstärken durch Angstgedanken wie, "Gleich sterbe ich.", "Das ist ein Herzinfarkt.", "Ich werde wahnsinnig." Agoraphobie kann also mit oder ohne Panikattacken auftreten. Betroffene machen sich Sorgen über die Auswirkungen einer aufgetretenen Panikattacke oder ihrer Konsequenzen. Sie fürchten zum Beispiel Kontrollverlust, das Erleiden eines Herzinfarkts oder haben Angst verrückt zu werden. Es folgt eine deutliche Veränderung im Verhalten in Bezug auf die Attacken. Die Betroffenen haben deutlich mehr Angst, dass eine Panikattacke kommt, nach und nach erhöht sich die Angst, dass weitere Attacken kommen.

Den Betroffenen kann schummrig werden und Sie können das Gefühl haben, dass die Welt fremd und unwirklich wahrgenommen wird, abnorm verändert zu sein scheint. Auch der eigene Körper und das eigene Gefühlsleben können fremd erlebt werden. Die Betroffenen stehen neben sich oder haben das Gefühl, nicht mehr ich selber zu sein. Es fühlt sich anders an als sonst. Die eigenen Bewegung fühlen sich eigenartig, seltsam fremd an. Dies kann auch den eigenen Körper betreffen. Die Gefühlsqualität zur Welt ändert sich. Schon allein die vegetativen Symptome führen oft dazu, dass die Betroffenen den Ort fluchtartig verlassen.

Aus dem Erlebnis dieser Angstsymptomatik heraus, entwickeln Betroffene oft ein Vermeidungsverhalten. Dies ist typisch für die Agoraphobie. Die angstauslösende Situation wird gemieden. Daher haben Betroffene oft paradoxerweise keine Angstsymptome.

Ursachen von Agoraphobie

Hinter der Agoraphobie steht die Angst, sich an bestimmten Orten sofort und leicht wieder an einen sicheren Platz, meistens nach Hause, zurückziehen zu können.

Agoraphobie kann auf weiten öffentlichen Plätzen, in großen Menschenmengen oder auch Kinos oder Theatern (also geschlossenen Räumen) sowie in Bussen, Zügen oder Flugzeugen auftreten. Oft ist die Agoraphobie mit anderen kontextbezogenen Ängsten verbunden.

Die Ursachen von Agoraphobie können vielfältig sein. Es können belastende oder emotionale Erlebnisse die Auslöser sein oder tieferliegende Verlustängste, vielleicht hervorgerufen durch die Verlusterfahrung eines nahen Angehörigen oder geliebten Menschen. 

Angststörungen wie die Agoraphobie sind in der Regel Ausdruck oder Reaktion auf Stress und Überlastung.

Die Betroffenen haben mitunter Angst die Kontrolle zu verlieren. Sie haben Angst vor Kontrollverlust oder Angst sich peinlich zu präsentieren. Oft sind es angepasste, brave Menschen, die sich hinten anstellen und nicht gut für sich selbst sorgen. Tiefenpsychologisch wird vermutet, dass sich irgendwann das Unbewusste meldet. Das Unbewusste übernimmt die Kontrolle und führt Verhaltensweisen aus, die das Bewusste nicht mehr steuern kann. Meist steckt dahinter ein sozialer Appell. Dieser könnte zum Beispiel lauten: "Du sollst mehr in der Öffentlichkeit stehen!" Betroffen sind also oft Menschen, die viel arbeiten, sich für andere stark engagieren und selbst für sich zu wenig sorgen.

Die Angst vor der Angst, verbunden mit der Entstehung eines Angstkreislaufes, kann dazu führen, dass Betroffene sich nicht mehr aus der Wohnung heraus bewegen und so eine Agoraphobie entwickeln.

Vermeidungsverhalten spielt bei der Entwicklung und Verstärkung von Agoraphobie eine wesentliche Rolle. Dies hilft aber nicht, die Ängste zu bewältigen, sondern schränkt den persönlichen Lebensraum und die sozialen Kontakte und somit die Lebensqualität ein. Erhöhte Selbstaufmerksamkeit und Sicherheitsverhalten tragen zur Aufrechterhaltung der Agoraphobie bei.

Agoraphobie wird durch Vermeidungsverhalten verfestigt und nicht bewältigt.

Fragen und Antworten

Muss ich als Patient mich den angstauslösenden Orten aussetzen, quasi als Konfrontationstherapie, um die Angst zu überwinden?

Nein. Wir wenden keine Konfrontationstherapie an. Die Behandlung erfolgt ausschließlich in sensu, das heißt an einem sicheren Ort, in unserer Praxis oder bei Ihnen zu Hause. Sie begeben sich also nur in Ihrer Vorstellung auf große Plätze, in Kaufhäuser, U-Bahnen oder Theater. Wir finden starke Ressourcen heraus, die in Ihnen bereits vorhanden sind und verankern diese so, dass Sie auch in realen Situationen (in vivo) in der Lage sind, diese schnell und effektiv zu aktivieren. Dieser Anker ermöglicht Ihnen sicher und mit guten Gefühlen durch die Situation zu gehen. 

Wir gehen der Ursache der Agoraphobie nach und lösen diese auf.

Da Sie den Wunsch haben, wieder angstfrei aus dem Haus zu gehen, auf große Plätze und in Kaufhäuser, ist es natürlich sinnvoll, nach der Behandlung sich so schnell wie möglich an diese Orte zu begeben und die Wirksamkeit der Behandlung festzustellen.

Auf Wunsch besuchen wir Sie zu Hause und führen hier die Behandlung durch.

Ablauf & Kosten

Agoraphobien können meist in 3-4 Sitzungen aufgelöst werden. In der Behandlung geht es zum einen darum, den Angstkreislauf und die Schädlichkeit von Vermeidungsverhalten zu erklären, die Betroffenen zu beruhigen, zum Entspannen anzuleiten. Vorbeugend geht es darum Stressbewältigungsstrategien zu erlernen und schnell Ressourcen in entsprechenden Situationen zu aktivieren, um sicher durch Situationen und Orte zu kommen.

Wir arbeiten mit Methoden aus dem NLP und der Hypnose. Auf Wunsch können Sie die Methode der Selbsthypnose erlernen.

Wenn es notwendig und hilfreich ist, gehen wir den Ursachen der Agoraphobie nach und lösen vorhandene Konflikte auf.

Menschen sind individuell und der Behandlungserfolg ist von der Mitarbeit und Motivation abhängig.

Generell gebe ich wie andere Ärzte, Therapeuten und Heilpraktiker kein Heilversprechen ab.

Auf Wunsch machen wir Hausbesuche und führen die Behandlung bei Ihnen zu Hause durch.

Die Preise entnehmen Sie bitte der aktuellen Preisliste.

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Kein Heilversprechen

* Wie alle Ärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker gebe ich kein Heilungsversprechen ab.

Menschen sind individuell und der Erfolg der Behandlung hängt auch von ihrer Mitarbeit ab.

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass sich meine Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie (staatlich zugelassen zur Psychotherapie/HPG) und Hypnosetherapeuten von der eines Arztes, psychologischen oder medizinischen Psychotherapeuten unterscheidet. Weder stelle ich Rezepte aus, verabreiche Medikamente oder noch stelle ich medizinische Diagnosen zu körperlichen Erkrankungen. Auch gebe ich kein Heilversprechen ab.

Eine möglicherweise notwendige psychiatrische oder medizinische Behandlung sollte in keinem Fall durch eine psychotherapeutische Behandlung nach HPG ersetzt werden.

Über die Annahme oder Ablehnung von Behandlungen entscheide ich im Einzelfall und selbst.