Ist das Gefühl von Nervosität immer schlecht?

Ist das Gefühl von Nervosität immer schlecht?

Gefühle sind immer positiv für uns. Sie zeigen uns, dass wir leben. Sie haben eine Botschaft für uns Menschen. Diese äußern sie durch unseren Körper oder ein Verhalten, das wir zeigen. Wenn wir Gefühle als etwas Schlechtes betrachten, besteht die Gefahr, dass wir uns von unseren Gefühlen entfernen. Dass wir die Gefühle von uns abtrennen und nicht mehr wahrnehmen. Nehmen wir unsere Gefühle wie Ängste oder das Verhalten, zum Beispiel Nervosität, nicht wahr, dann verschieben sich die Symptome. Am Anfang ist es vielleicht nur ein Grummeln im Bauch. Nehmen wir diese Symptome nicht wahr und übergehen sie, dann kann aus einem kleinen körperlichen Aspekt eine größere Beschwerde werden. Aus dem Grummeln im Bauch kann sich eine schmerzhafte Magenkolik oder Durchfall entwickeln. Aus den Schmerzen im Nacken wird ein chronischer Schmerz im Rücken oder vielleicht sogar ein Bandscheibenvorfall. 

Wichtig ist es zu ergründen, was der Körper und der Geist uns sagen wollen. Welche Gefühle stehen dahinter, was ist die positive Absicht und das Ziel? Die Signale, körperliche Symptome oder Verhalten, sind Zeichen dafür, dass wir etwas verändern sollen. Verändern wir nichts und ignorieren wir die Zeichen, wird es in der Regel schlimmer und die Zeichen werden heftiger. 

Unsere Gefühle haben immer eine positive Botschaft für uns. Auch wenn sie uns im ersten Augenblick belasten. Vielleicht denken wir: jetzt kommt wieder diese Nervosität oder Angst, ich will sie nicht, sie belastet mich. Trotzdem ist in dieser Unruhe eine positive Absicht. Dies mag möglicherweise schwer zu glauben zu sein. Wenn wir uns das Verhalten oder die Symptome genauer anschauen, können wir herausfinden, was die positive Absicht ist. In der Regel wollen uns die Gefühle oder das Verhalten, das ein Gefühl zeigt, schützen. Das Verhalten will uns vor etwas beschützen, zum Beispiel vor Demütigung, vor dem Gefühl, sich klein zu fühlen, vor dem Gefühl, nicht geliebt zu werden, vor dem Gefühl der Enttäuschung oder des Verlassenwerdens oder Alleinseins. 

Unsere Nervosität, das Grummeln im Bauch, das Zittern will uns helfen, damit uns belastende Gefühle erspart bleiben. Mitunter ist das Verhalten, das wir zeigen, nicht das Geeignetste, um die Absicht zu erreichen. Hinter dem Symptom oder Verhalten steckt immer eine positive Absicht. Diese gilt es zu ergründen. Wenn sie ergründet wurde, kann ein anderes alternatives Verhalten gefunden werden, das geeigneter ist, um dieselbe Absicht zu erfüllen.

 

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* Wie alle Ärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker gebe ich kein Heilungsversprechen ab.

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Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass sich meine Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie (staatlich zugelassen zur Psychotherapie/HPG) und Hypnosetherapeuten von der eines Arztes, psychologischen oder medizinischen Psychotherapeuten unterscheidet. Weder stelle ich Rezepte aus, verabreiche Medikamente oder noch stelle ich medizinische Diagnosen zu körperlichen Erkrankungen. Auch gebe ich kein Heilversprechen ab.

Eine möglicherweise notwendige psychiatrische oder medizinische Behandlung sollte in keinem Fall durch eine psychotherapeutische Behandlung nach HPG ersetzt werden.

Über die Annahme oder Ablehnung von Behandlungen entscheide ich im Einzelfall und selbst.