Der Panikkreislauf. Eine Panikattacke beginnt harmlos und kann sich dann selbst verstärken, wenn der Kreislauf nicht unterbrochen wird.

Panikkreislauf durchbrechen

Lösungsorientierte Kurzzeittherapie

Der Panikkreislauf ist wie ein Teufelskreislauf. Wie sich Ängste und Panik, Wahrnehmung, Gedanken, Angst durch körperliche Veränderungen und Symptome immer mehr verstärken.

Panik kann sich verselbstständigen, sich selbst verstärken und zu einem Panikkreislauf werden. Harmlose Auslöser, körperliche Anzeichen werden überbewertet und führen zu Angst. Diese führt zu körperlichen Reaktionen, wie dem Ausstoßen von Angsthormonen. Die Angsthormone bewirken wiederum körperliche Veränderungen. Diese werden wahrgenommen und als Tatsachen bewertet. Dies führt zu weiteren ängstlichen Gedanken. Diese wiederum zu Angst und zum weiteren Ausstoß von Hormonen. Dadurch werden weitere körperliche Veränderungen im Körper erzeugt.

Am Anfang steht nur ein harmloser Auslöser, wie ein Kribbeln in den Armen, ein Stich in der Brust oder ein Druck im Oberkörper oder ein schnellerer Herzschlag.

 

Symptome des Panikkreislaufs

Der Panikkreislauf wird zu einem sich selbst verstärkenden Kreis.

Die Angst kann aus dem Ruder laufen und sich nach mehreren Durchläufen zur Panikattacke werden. Am Anfang steht ein Auslöser. Ihnen wird schwindelig, ihr Herz schlägt schneller oder ihr Atem geht schneller als sonst. Sie werden ängstlich und befürchten ihre Lunge könnte erkrankt sein. Dies ist ihre Wahrnehmung. Sie führt zu den Gedanken, dass sie hoffentlich keine Lungenkrebs haben. Das wäre gefährlich und sie könnten sterben. Diese Vorstellung erzeugt bei Ihnen Angst. Diese Angst erzeugt weitere körperlichen Veränderungen. Ihr Herz schlägt schneller, sie fangen an zu schwitzen. Die körperlichen Symptome führen zum zweiten Auslöser: ihr Atem geht noch schneller. Sie bemerken Schmerzen in der Brust und dieser zieht in Ihren rechten Arm. Die zweite Wahrnehmung wiederum führt zu neuen Gedanken. Sie empfinden Todesangst und fürchten das Bewusstsein zu verlieren. Diese Vorstellung erzeugt noch mehr Angst bei Ihnen. Durch diese neue Angst werden weitere körperlichen Veränderungen hervorgerufen. 

Der Kreislauf kann mehrmals durchlaufen werden. Dadurch wird die Angst größer. Es kann bis zur Hyperventilation kommen. Für die Betroffenen werden die körperlichen Symptome stärker und sie werden sensibler für die Wahrnehmung von Veränderungen in Ihrem Körper. Dies kann dazu führen, dass sich eine Angst vor der Angst entwickelt. Es wird auch von Erwartungsangst gesprochen. Diese Erwartungsangst, dass es wieder zu einer Panikattacke kommen kann, kann irgendwann schlimmer sein, als die tatsächliche Angstattacke.

Aus diesem problematischen Panikkreislauf und der Angst vor der Angst können Betroffene ohne Unterstützung von außen nur schwer ausbrechen.

Einige Ärzte geben die Empfehlung eine Panik einfach auszuhalten. Dabei werden sie erleben, dass Sie nicht daran sterben und die Attacke überleben werden. Irgendwann sind die Depots der Stresshormone leer und die Panik geht von alleine zurück und Sie kommen zur Ruhe. Diese Empfehlung gebe ich nicht. Jedoch schliesse ich mich der Meinung an, dass Sie eine Panikattacke überleben werden.

 

 

 

Ursachen einer Panikattacke

Die Ursachen für Panikattacken können vielfältig sein. Oft kommen sie aus heiterem Himmel und treten unabhängig vom Lebensalter auf.

Betroffene, die in meine Praxis kommen, stehen meistens unter Stress und körperlicher Anspannung. Mitunter gibt es mehrere Herausforderungen in ihrem Leben: im Beruf, in der Schule, im Studium und dazu gibt es meist noch Konflikte im privaten Bereich. 

Die Selbstfürsorge leidet bei den Betroffenen. Sie nehmen sich zu wenig Auszeiten und vernachlässigen Dinge, die ihnen Spass machen und Kraft geben. Dabei ist dies gerade in stressigen Zeiten so wichtig. 

Körperliche Erkrankungen können neben emotionalen Auslösern von Angst eine Ursache sein. Organische Erkrankungen können beispielsweise Störungen der Schilddrüsenfunktion, Herzerkrankungen, Tumore, Lungenerkrankungen, Störungen im Blutbild, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Pfeiffersches Drüsenfieber, Kortisolüberproduktion sowie verschiedene Mangelerscheinungen wie Eisen- und Kalziummangel sowie Blutarmut oder ein Kaliumüberschuss Ursache von Ängsten sein. Eine organische Abklärung beim Hausarzt sollte deshalb erfolgen.

Suchtmittel wie Alkohol oder Drogen sind keine Lösung, um Ängste loszuwerden. Im Gegenteil: Cannabis, Haschisch, Marihuana, LSD, PIlze, Ayovasca, Ecstasy, Amphetamine, Kokain verstärken die Ängste noch mehr. Sie können sogar Auslöser für Panik und Ängste sein. Versuchen Sie daher nicht, Ihre Anspannung und Erregung mit Drogen oder Alkohol zu betäuben. Sie verändern dadurch nicht die Ursache.

Der Panikkreislauf kann zur Erwartungsangst führen. Die Betroffenen erwarten und befürchten zugleich Ihre Angst. Sie bekommen Angst vor der Angst. Durch diese Angst werden die Symptome und körperlichen Veränderungen immer stärker, die dazu führen, dass die Betroffenen immer aufmerksamer für Veränderungen in ihrem Körper werden.

Um hier rauszukommen, versuchen die Betroffenen der Angst zu entkommen. Dies auf körperlicher und psychischer Ebene. Dies passiert durch Vermeidung, Ablenkung oder Flucht. Ein Mensch mit Flugangst fliegt nicht mehr, sondern fährt mit dem Bus, dem Schiff oder der Eisenbahn. Menschen mit Sozialphobie vermeiden kleinere Gruppen und Partys mit Menschen, die sie nicht kennen. Eine Person mit einer Hundeangst ergreift die Flucht, wenn ein Hund nur in Hundert Metern Entfernung sichtbar wird. Ein Mensch aus dem Beispiel würde jeden Gedanken an seine Atmung unterdrücken, zum Beispiel in dem er von 1 bis 99 zählt.

Diese Strategien verstärken die Angst und verlängern die Reaktion auf die Angst sogar. Würde es den Menschen gelingen, die Angst auszuhalten, so würde diese sich mit der Zeit von alleine auflösen.

Die Vermeidung von Angst, die Flucht vor dem angstauslösenden Objekt oder die Verdrängung der Gedanken an die Angst verstärkt die Angst und macht sie zu einer Erkrankung, die sich generalisieren und zu Panikattacken führen kann.

 

Fragen und Antworten

Kann der Panikkreislauf durchbrochen werden?

Ja, der Panikkreislauf kann durchbrochen werden. Schwerpunkt der Behandlung ist es die angstvollen Gedanken zu durchbrechen. Hierfür bringe ich Ihnen Strategien bei, wie Sie sicher und flexibel in Situationen, in denen Sie körperliche Veränderungen wahrnehmen, bleiben. Strategien, wie Sie angstvolle Gedanken und die Erwartungsangst überwinden.

Gerne unterstütze ich Sie dabei, den Angstkreislauf nachhaltig und effektiv zu durchbrechen. Mit Methoden aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP), Augenbewegungsmethoden und der Hypnosetherapie begleite ich Sie dabei, wieder angstfreier und aktiver leben zu können. Dabei gehe ich auf Ihre individuelle Situation ein. Begleitend kläre ich Sie über Ihre Angst, den Panikkreislauf, die Erwartungsangst und wirksame Strategien für ihre Zukunft auf. Sie erlernen Strategien, um in einer möglichen Situation mit dem angstauslösenden Objekt sicher und flexibel reagieren zu können.

Im Erstgespräch gehen wir in der Anamnese Ihrer spezifischen Situation auf den Grund und lösen die Ursachen auf. Gegebenenfalls empfehle ich eine Abklärung von möglichen organischen Ursachen.

 

Ablauf & Kosten

 

Der Panikkreislauf kann durchbrochen werden. Wir klären individuell wie wir vorgehen. Neben dem Erstellen einer Angsthierarchie spielt die Aufklärung über die Funktionsweise des Angstkreislaufes eine wichtige Rolle. Mit Methoden aus dem NLP, mit Hypnosetherapie, Augenbewegungsmethoden und anderen Methoden stärken wir Ihre Ressourcen, damit Sie zukünftig sicher und flexibel durch die angstverursachenden Situationen gehen können. 

In drei bis vier Sitzungen können wir eine wesentliche Symptomverbesserung bis hin zur Symptomfreiheit erreichen und die Ursachen auflösen.

Wie alle Heilpraktiker, Ärzte und Therapeuten gebe ich kein Heilversprechen ab. Die Behandlung und der Erfolg der Behandlung hängt maßgeblich von der Mitarbeit der Klienten ab.

Mehr Informationen zur Kostenübernahme und dem Ablauf finden Sie hier Ablauf und Kosten.

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Kein Heilversprechen

* Wie alle Ärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker gebe ich kein Heilungsversprechen ab.

Menschen sind individuell und der Erfolg der Behandlung hängt auch von ihrer Mitarbeit ab.

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass sich meine Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie (staatlich zugelassen zur Psychotherapie/HPG) und Hypnosetherapeuten von der eines Arztes, psychologischen oder medizinischen Psychotherapeuten unterscheidet. Weder stelle ich Rezepte aus, verabreiche Medikamente oder noch stelle ich medizinische Diagnosen zu körperlichen Erkrankungen. Auch gebe ich kein Heilversprechen ab.

Eine möglicherweise notwendige psychiatrische oder medizinische Behandlung sollte in keinem Fall durch eine psychotherapeutische Behandlung nach HPG ersetzt werden.

Über die Annahme oder Ablehnung von Behandlungen entscheide ich im Einzelfall und selbst.