Ist das Gefühl von Nervosität immer schlecht?

Welche Sofortmaßnahmen helfen gegen Nervosität und innere Unruhe?

Oft hilft eine Mischung aus Ablenkung und Konzentration. Also Dinge zählen: zum Beispiel die Anzahl der Holzteile im Parkett auf dem Fußboden, die Bücher im Regal, die Pflastersteine auf der Straße, Autos. Sich auf die Lösung eines Sudokus oder Kreuzworträtsels konzentrieren. Oder ein Puzzle-Spiel machen.

Einen guten Freund oder eine gute Freundin anrufen oder wenn eine vertraute Person in der Nähe ist, persönlich miteinander sprechen. Es muss nicht über die aktuelle Unruhe und Nervosität gesprochen werden. Es kann über irgendetwas geredet werden, zum Beispiel das Wetter. Oft beruhigt es schon, wenn man eine vertraute Stimme hört.

Wichtig ist es, eine ausreichende Flüssigkeitsmenge verteilt über den ganzen Tag aufzunehmen. Am besten sind dabei Wasser oder Tee. Unterwegs immer eine Flasche mit Wasser dabeihaben. Das Wasser oder den Tee langsam trinken, bei einer akuten Unruheattacke das Wasser in großen Schlucken trinken. Dadurch kommt die Verdauung wieder in Gang, die Atmung und die Körperfunktionen insgesamt normalisieren sich.

Erklärung: Durch die Ausschüttung der Stresshormone (Adrenalin und Cortisol) werden bestimmte Körperfunktionen aktiviert (Atmung, Herzschlag, Aufmerksamkeit) und andere wie zum Beispiel die Verdauung werden heruntergefahren. Durch das Trinken von Wasser in großen Schlucken, wird die Peristaltik in den Verdauungsorganen aktiviert. Die Verdauung wird aktiviert. Die beginnende Verdauung ist ein Signal an den Körper. Die Atmung sowie der Körper insgesamt kommen in einen normalen Zustand. Was die Stresshormone ausgelöst haben, kann also rückgängig gemacht werden. Körper und Geist stehen mit einander in Verbindung und können sich gegenseitig beeinflussen. Auch durch Hormone unwillkürlich ausgelöste Reaktionen können durch willkürliche Gegenmaßnahmen im Körper wieder in die andere Richtung beeinflusst werden. Deshalb führt das Trinken von Wasser zu einer Beruhigung und Normalisierung des Körpers. Wasser deshalb, da es keine Nebenwirkungen hat.

Koffein, Alkohol und andere Drogen sollen vermieden werden.

Bei Hyperventilation, das heißt, wenn die Atmung sehr schnell und hektisch geht, sich bemühen bewusst langsam und vermindert zu atmen. Zur Hilfe kann eine Papiertüte genommen werden und darin ein- und ausgeatmet werden. Wichtig ist, dass die Ausatemluft wieder eingeatmet wird. Die erhöhte Konzentration an Kohlendioxid in der Atemluft wirkt beruhigend und stellt das normale Verhältnis wieder her. Dies sollte ein paar Atemzüge lang gemacht werden. Dann die Tüte absetzen. Einen Atemzug frische Luft nehmen. Dann die Papiertüte wieder vor Mund und Nase halten. Dies so lange wiederholen, bis Sie ruhiger geworden sind.

Bewegung hilft. Ein Spaziergang um den Block oder in den Park. Durch die Panikattacke hat der Körper sehr viel der Stresshormone Adrenalin und Cortisol freigesetzt. Diese haben den Körper in Alarmbereitschaft versetzt und auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Bleiben Kampf oder Flucht aus, werden die Stresshormone nicht abgebaut. Diese können nur durch Bewegung abgebaut werden. Besser noch als ein Spaziergang sind Joggen, Fahrrad fahren oder Schwimmen.

Stellt sich keine Besserung ein und bleibt die akute und belastende Unruhe, unter der Telefonnummer 112 den Notarzt rufen.

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* Wie alle Ärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker gebe ich kein Heilungsversprechen ab.

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Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass sich meine Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie (staatlich zugelassen zur Psychotherapie/HPG) und Hypnosetherapeuten von der eines Arztes, psychologischen oder medizinischen Psychotherapeuten unterscheidet. Weder stelle ich Rezepte aus, verabreiche Medikamente oder noch stelle ich medizinische Diagnosen zu körperlichen Erkrankungen. Auch gebe ich kein Heilversprechen ab.

Eine möglicherweise notwendige psychiatrische oder medizinische Behandlung sollte in keinem Fall durch eine psychotherapeutische Behandlung nach HPG ersetzt werden.

Über die Annahme oder Ablehnung von Behandlungen entscheide ich im Einzelfall und selbst.