Ist das Gefühl von Nervosität immer schlecht?

Warum werden Menschen nervös?

Die Ursachen für Nervosität können vielfältig sein. Sie können körperlicher oder psychischer Art sein und auf Grund der Einnahme von Substanzen entstehen.

So kann es organische Ursachen geben. Diese können zum Beispiel Bluthochdruck, Tumore, Epilepsie, Infektionen, Multiple Sklerose, Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) sein. Möglich sind außerdem Fehlfunktionen des Botenstoffwechsels am synaptischen Spalt im frontalen Cortex. Dies können ein Überangebot an Serotonin (Manie oder manische Zustände) oder ein Mangel an Dopamin (Aufmerksamkeitsdefizits-Hyperaktivitätssyndrom - ADHS) sein.

Innere Unruhe kann durch die Einnahme von Substanzen hervorgerufen werden, wie Koffein in Kaffee, Tee, Cola, Phosphate in Lebensmitteln (Cola, Fleischerzeugnisse, Schmelzkäse), eventuell auch Zucker (hierzu gibt es widersprüchliche Studien), Drogen, wie Alkohol, Amphetamine, Barbiturate, Halluzinogene (LSD, Meskalin, Psilocybin) oder Kokain. Der Missbrauch oder die falsche Einnahme von Medikamenten können Nervosität hervorrufen. Dies kann nach dem Absetzen von Schlafmitteln aus der Stoffgruppe der Benzodiazepine (Tavor = Lorazepam, Valium = Diazepam) der Fall sein. Werden die Medikamente über einen längeren Zeitraum eingenommen und plötzlich abgesetzt, können Ängste und Unruhe entstehen, obwohl sie eigentlich sedierend (beruhigend) wirken. Anti-Parkinson-Mittel oder Antidepressiva können Nervosität verursachen. 

Sind organische Ursachen und Substanzen ausgeschlossen worden, kommen als Ursache für Nervosität innere psychische Ursachen in Frage. Dies sind oft Ängste vor Ereignissen, Situationen oder Orten. Diese können aktuell in der Konfrontation mit diesen Kontexten auftreten oder als Erwartungsangst im Hinblick auf zukünftige Ereignisse, die tatsächlich stattfinden oder nur in der Vorstellung erwartet werden. Die Angst kann auch unspezifisch als generalisierte Angststörung auftreten. Psychische Belastungen wie Stress können die Entstehung von Nervosität begünstigen. Menschen sind dann nicht mehr so ruhig und gelassen. Sie sind leichter reizbar und werden schneller unruhig.

 

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* Wie alle Ärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker gebe ich kein Heilungsversprechen ab.

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Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass sich meine Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie (staatlich zugelassen zur Psychotherapie/HPG) und Hypnosetherapeuten von der eines Arztes, psychologischen oder medizinischen Psychotherapeuten unterscheidet. Weder stelle ich Rezepte aus, verabreiche Medikamente oder noch stelle ich medizinische Diagnosen zu körperlichen Erkrankungen. Auch gebe ich kein Heilversprechen ab.

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