Eine Gruppe von verschiedenen Menschen, die angstfrei und gelassen in Kontakt miteinander sind, trotz ihrer Unterschiedlichkeit.

Was genau ist Hypnose nun wirklich?

Hypnose ist ein sehr entspannter Zustand in dem die Aufmerksamkeit fokussiert ist. In dem bequemen Hypnosesessel ist es möglich schnell in einen entspannten Zustand tiefer Trance zu gehen.

Hypnose ist eigentlich der Prozess, in dem der Hypnotiseur, den Menschen der hypnotisiert wird begleitet. Der Zustand, in dem man sich in der Hypnose befindet, wird Trance genannt.

Die Hypnose ist vergleichbar mit dem Zustand von Körper und Geist kurz vor dem Einschlafen und kurz nach dem Aufwachen. Menschen sind in der Hypnose körperlich und geistig tief entspannt und dabei vollkommen bewusst. Die Aufmerksamkeit ist dabei stark fokussiert, ähnlich wie beim Autofahren.

Der Vorteil von Hypnose ist der einfache und direkte Zugang zum Unterbewusstsein und so zu den eigenen Ressourcen und Lösungsansätzen. Dieser Zustand wird wohltuend und sehr angenehm empfunden.

Eine Hypnose ist oft in mehrere Abschnitte untergliedert. Zu Beginn kommt die Einleitung. Hier wird der Klient in die Trance geführt. Dabei wird die Aufmerksamkeit immer mehr fokussiert und unwichtige Dinge im Außen werden immer unwichtiger. Die Konzentration geht auf das Innen. Zugleich werden dabei auch drängende Gedanken immer unwichtiger und immer weniger wahrgenommen. Der Hypnotiseur vertieft die Trance immer mehr. Es setzt beim zu Hypnotisierenden ein Zustand tiefer innerer Entspannung ein. In diesem ist es möglich Zugang zum Unterbewusstsein zu bekommen. 

Da mit der Heilhypnose oder Hypnosetherapie in der Regel Veränderungsprozesse, wie zum Beispiel das Loslassen von Ängsten erreicht werden sollen, ist beim Klienten eine Veränderungsbereitschaft notwendig. Diese wird im Vorgespräch bereits durch den Coach und Therapeuten erhoben. Für die Veränderungsbereitschaft in der Hypnose ist aber auch diese Bereitschaft beim Unterbewusstsein des Klienten notwendig. Die wird in der folgenden Phase erfragt und gefördert.

Es folgt der Hauptteil der Hypnose. In diesem Teil, der auch Therapieteil genannt wird, läuft die tiefe innere Veränderungsarbeit im Unterbewusstsein des Klienten ab. Hier kann der Hypnotiseur mit dem Menschen der in Trance ist kommunizieren. Ja, es ist möglich, auch in Trance zu reden und auf Fragen zu antworten. Da Menschen in tiefer Trance jedoch mitunter redefaul sind, können auch Körper- oder Fingersignale für die Kommunikation vereinbart werden. So können ein Finger für "Ja", ein anderer für "Nein" und ein dritter für "Vielleicht oder Weiß ich nicht" stehen. Dies wird im Prozess der Trancevertiefung durch den Hypnotiseur eindeutig erfragt, damit es später keine Verwechslungen gibt.

Die Veränderungsarbeit wird dann gefestigt und bestätigt. Dann folgt die Überleitung zur Ausleitung der Trance.

In der Ausleitung wird der Hypnotisierte wieder zurück in das Hier und Jetzt geführt. Er kommt langsam immer mehr zurück. Nimmt die Umgebungsgeräusche wieder laut und deutlich wahr, spürt das Licht auf seinen Augenlidern, die Unterlage unter seinem Körper, kann sich wieder bewegen, recken und strecken und ist mit dem Öffnen der Augen wieder klar, wach und erholt im Hier und Jetzt.

Nach der Hypnose fühlen sich Menschen oft sehr entspannt und erholt. Sie dürfen danach wieder Auto fahren, am Straßenverkehr teilnehmen und Maschinen bedienen.

Das Unterbewusstsein hat tiefe innere Arbeit getan, Blockierungen aufgelöst, ist an die Ursachen für ein Thema herangekommen und hat Lösungen gefunden.

In der folgenden Nacht schlafen die Menschen oft sehr tief und fest. Die Veränderungsarbeit kann noch mehrere Tage oder Wochen später Wirkungen, dass heißt weitere Veränderungen bewirken und zeigen.