Wie können Eltern ihre Kindern unterstützen und ihnen die Angst nehmen?

Wie können Eltern ihre Kindern unterstützen und ihnen die Nervosität nehmen?

Eine gute Bindung zum Kind ist eine wichtige Grundlage, damit das Kind sich ruhiger und gelassener fühlen kann. Ein Kind wünscht sich Schutz von seinen Eltern. Es ist von seinen Eltern abhängig und kann sich noch nicht alleine versorgen und gegen die Gefahren der Umwelt schützen. Kinder sollten so akzeptiert werden, wie sie sind. Auch und gerade, wenn sie unruhig, nervös und zappelig sind. Bedingungslose Liebe und das Annehmen des Kindes geben dem Kind das Gefühl, dass es richtig ist. Ein Gefühl, dass das Kind falsch ist, sollte unbedingt vermieden werden. Das Kind ist nicht falsch. Wichtig ist es für die Eltern, insbesondere die Mütter, hierbei selbstachtsam zu sein. Eltern sollten Zeit füreinander haben. Ihre Liebe ist die Grundlage, dass es ihre Kinder gibt. Sie brauchen Kraft für sich selbst. Innerliche Stärke ist eine gute Basis für sich selbst und dann für das eigene Kind. Um innere Stärke und Kraft aufzuladen und zu tanken, können regelmäßiges Yoga, Meditation, Hypnose, Progressive Muskelentspannung unterstützen. 

Das Kind zeigt mit seinem Verhalten eine Botschaft. Oft ist diese, dass es geliebt und beschützt werden will. Es sehnt sich nach körperlicher Wärme und Nähe. Auch wenn es dies manchmal nicht zeigen kann. Vielleicht lehnt es gerade körperliche Nähe ab, weil es sich früher einmal abgelehnt gefühlt hat. Die Situation, in der es sich abgelehnt gefühlt hat, muss keine absichtliche Ablehnung der Eltern gewesen sein. Der Vater oder die Mutter haben sich vielleicht so verhalten, weil gerade andere Dinge wichtiger waren. Zum Beispiel mussten sich die Eltern um ein anderes Kind kümmern und hatten deshalb nicht genügend Zeit und Aufmerksamkeit für das betroffene Kind. Es hat also nichts mit dem betroffenen Kind zu tun. Dennoch kann dieses Kind diese Situation und dieses Gefühl verankern und damit den Glaubenssatz verbinden: „Ich werde nicht geliebt.“ Dieses Gefühl kann sich zum Beispiel bei Erstgeborenen oder Sandwich-Kindern einstellen.

Sprechen Sie mit dem Kind über seine Ängste. Wovor hat es Angst? Was steckt hinter dieser Angst? Geben Sie dem Kind das Gefühl von Sicherheit. Geben Sie ihm Schutz. Das Gefühl von Nähe und Geborgenheit. Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn das Kind die (ungewohnte) körperliche Nähe zurückweist. Reagieren Sie mit Liebe. Seien Sie selbstachtsam. Kümmern Sie sich um Ihre eigene Entspannung und gesunden Schlaf. So bleiben sie ruhig und gelassen, wenn Ihr Kind Unruhe zeigt. Finden Sie heraus, was hinter der Nervosität Ihres Kindes steckt.

Schließen Sie körperliche Ursachen und Substanzen aus. Überprüfen Sie, ob Substanzen wie Koffein, Phosphate u.a. und allergieauslösende Lebensmittel in der Ernährung als Ursache für die Nervosität ausgeschlossen werden können. Schaffen Sie ein liebevolles Umfeld für Ihr Kind.

Holen Sie sich gegebenenfalls professionelle Hilfe bei einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, in einer Familienberatungsstelle, einem systemischen Familiencoach oder -therapeuten oder im Jugendamt mit einer sozialpädagogischen Familienhilfe. Keine Angst, das Jugendamt nimmt Ihnen Ihr Kind nicht weg. Es möchte, dass die Kinder bestmöglich aufwachsen und unterstützt sie beim Elternsein.

Unruhige Kinder können Atemübungen, Progressive Muskelentspannung, Yoga erlernen und regelmäßig ausüben. Hypnose ist etwa ab dem 5. Lebensjahr möglich. So können sie resilienter werden. Entspannte Zustände in ihrem Körper erfahren und lernen, wie sie diese Ruhe und Entspannung selbst in ihrem Körper herbeiführen können. So erfahren sie Selbstwirksamkeit und können sich bei auftretender Unruhe selbst regulieren. 

Lieben Sie ihr Kind, so wie es ist.

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* Wie alle Ärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker gebe ich kein Heilungsversprechen ab.

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Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass sich meine Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie (staatlich zugelassen zur Psychotherapie/HPG) und Hypnosetherapeuten von der eines Arztes, psychologischen oder medizinischen Psychotherapeuten unterscheidet. Weder stelle ich Rezepte aus, verabreiche Medikamente oder noch stelle ich medizinische Diagnosen zu körperlichen Erkrankungen. Auch gebe ich kein Heilversprechen ab.

Eine möglicherweise notwendige psychiatrische oder medizinische Behandlung sollte in keinem Fall durch eine psychotherapeutische Behandlung nach HPG ersetzt werden.

Über die Annahme oder Ablehnung von Behandlungen entscheide ich im Einzelfall und selbst.